Abbey – treu, eigenwillig und unvergesslich.
Erinnerungsfotografie für Tiere wurde durch Abbey zu einem wichtigen Teil von Aussicht im Wandel. Abbey kam als kleiner Welpe zu uns und war zwölf Jahre lang an unserer Seite. Zu diesem Zeitpunkt lebte unser Rüde Aki bereits etwa ein Jahr bei uns. Wir hatten ihn im Alter von ungefähr sechs Jahren aufgenommen und wünschten uns für ihn eine Gefährtin, damit er nicht allein war. Mit Abbey hatten wir offenbar genau die Richtige gefunden. Die beiden verstanden sich vom ersten Tag an und wurden schnell ein unzertrennliches Gespann. Sechs Jahre lang teilten sie Bewegung, Abenteuer und viele gemeinsame Momente, bevor Aki von uns ging.

Aki hörte aufs Wort. Abbey war eher das Gegenteil. Sie hatte ihren eigenen Kopf und ließ sich nur selten umstimmen. Genau das machte sie für uns so besonders. Einmal saß sie ein paar Häuser weiter zufrieden in einem Komposthaufen und fraß sich durch. Ein anderes Mal blieb sie beim Spaziergang störrisch wie ein Esel stehen und dachte gar nicht daran, weiterzulaufen. Mit ihrer Eigenwilligkeit sorgte sie immer wieder für Überraschungen – und genau deshalb liebten wir sie so sehr.

und ganz besonders.
Als Lucio in unser Leben kam
Als Lucio zu uns kam, war er noch winzig – eine kleine Handvoll Hund. Wir fragten uns, wie Abbey wohl auf ihn reagieren würde. Doch sie überraschte uns. Sie nahm ihn nicht nur an, sondern schien vom ersten Moment an zu verstehen, dass dieser kleine Hund nun zu unserer Familie gehörte. Sie war geduldig mit ihm, ließ sich auf seine wilde und verspielte Art ein und zeigte eine Fürsorge, die wir so von ihr noch nicht kannten. Gerade weil Lucio so viel kleiner war, war es schön zu beobachten, wie vorsichtig sie mit ihm umging. Sie spielte mit ihm, ließ ihm vieles durchgehen und hatte sichtbar Freude an seiner Nähe. Mit Lucio wurde Abbey noch einmal ausgelassener und verspielter. Manchmal wirkte es, als wäre sie selbst wieder ein wenig jünger. Die beiden hatten drei schöne Jahre miteinander. Für uns war es etwas Besonderes, diese Seite von Abbey erleben zu dürfen.

Abbeys letzter Weg
Als ihre Zeit gekommen war, fühlte es sich nicht so an, als würden wir Abbey begleiten. Eher hatte ich das Gefühl, dass sie uns durch diesen Tag führte. Wir bemerkten, dass es ihr nicht gut ging, und vermuteten zunächst Bauchschmerzen oder eine Kolik. Deshalb fuhren wir mit ihr in die Klinik. Bevor wir losfuhren, riss Abbey sich jedoch von uns los. Unser Grundstück liegt direkt am Feldrand. Sie lief den Weg entlang bis zu der Stelle, an der sie oft lag und den Sonnenuntergang betrachtete. Dort blieb sie stehen und schaute über das Feld bis hinüber zum Wald. Erst danach kam sie zu uns ans Auto zurück. Dieser Moment ist mir bis heute geblieben. Im Rückblick wirkt es auf mich, als hätte sie sich noch einmal von diesem Ort verabschieden wollen.

In der Klinik riet uns der Arzt, Abbey nicht noch einmal mit nach Hause zu nehmen, weil die Fahrt für sie unnötig belastend gewesen wäre. Wir baten deshalb den Rest der Familie, ebenfalls zur Klinik zu kommen, damit alle noch einmal bei ihr sein konnten. Gemeinsam gingen wir auf die Wiese vor der Klinik. Abbey suchte noch einmal die Nähe zu jedem Einzelnen. Wir nahmen uns Zeit für sie und für diesen Abschied. Es war ein stiller Moment, in dem wir einfach bei ihr sein konnten.

Abbey und Lucio.
Wie Abbey die „Erinnerungsfotografie für Tiere“ bei Aussicht im Wandel geprägt hat
Eine Freundin machte an diesem Tag Bilder. Als ich sie später zum ersten Mal ansah, erkannte ich darin nicht nur den Abschied. Ich sah, wie Abbey mit jedem von uns verbunden war. Ich sah Nähe, Berührungen und die vielen gemeinsamen Jahre, die in diesen Momenten spürbar wurden. Aus den Bildern entstand ein Fotobuch. Bis heute schauen wir es an ihrem Geburtstag, an ihrem Todestag oder an Weihnachten gemeinsam an. Anfangs flossen dabei viele Tränen. Heute kommen mit den Bildern auch die Geschichten aus ihrem Leben zurück: ihre Eigenheiten, ihre Blicke und die kleinen Momente, die sie für uns so unverwechselbar gemacht haben. Durch diese Erfahrung wurde mir bewusst, wie wertvoll Erinnerungsfotografie für Tiere sein kann. Bilder können Nähe, Liebe und Verbindung sichtbar bewahren – nicht nur für den Moment, sondern auch für später. Die ersten Gedanken zu Aussicht im Wandel entstanden nach dem Tod meiner Schwester. Auf den gemeinsamen Wegen mit Abbey entwickelte sich nach und nach die Idee zur Perspektiv-Wanderung. Ihr Abschied gab schließlich auch der Erinnerungsfotografie für Tiere einen festen Platz bei Aussicht im Wandel. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass ein Abschied viele Gefühle in sich tragen kann. Schmerz und Trauer gehören dazu. Manchmal gibt es inmitten dieser schweren Zeit aber auch Nähe, Stille und das Gefühl, miteinander verbunden zu sein.

Aussicht im Wandel.
Wenn Sie die Verbindung zu Ihrem Tier festhalten möchten
Manche Bilder entstehen am Anfang einer gemeinsamen Zeit: wenn ein kleiner Welpe einzieht oder ein erwachsenes Tier ein neues Zuhause findet. Auch das ist ein Neubeginn. Andere Bilder entstehen mitten im Leben – bei einem Spaziergang, an einem besonderen Ort oder einfach in einem Moment, der typisch für Sie und Ihr Tier ist. Und manchmal entstehen Bilder, wenn ein Abschied näher rückt. Dann halte ich auf Wunsch Nähe, Berührungen und die Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Tier in ruhigen, zurückhaltenden Bildern fest. In einem persönlichen Gespräch besprechen wir vorab, was Ihnen wichtig ist und wie die fotografische Begleitung aussehen kann.
Hier gelangen Sie zu meinem Angebot: Erinnerungsfotografie für Ihr geliebtes Tier.




