Erkennen
Leben und Tod gehören zusammen.
Vorträge mit
begleitender Naturfotografie
Erinnern
Abschied sichtbar machen.
Trauerfotografie und
kreative Erinnerungsarbeit
Erleben
Raus aus dem Kopf, rein in die Natur.
Perspektiv-Wanderungen
mit Impulskarten
Über mich
Aussicht im Wandel ist aus eigenen Verlusten entstanden. Daraus wuchs die Entscheidung, Abschied, Erinnerung und Wandel wieder bewusst ins Leben zu holen.
Als zertifizierte Wildnis- und Naturpädagogin sowie Bestattungsfachkraft begleite ich Menschen in Momenten des Abschieds, der Erinnerung und der Neuorientierung, ruhig, klar und mit zurückhaltender Fotografie.
Sie dürfen so sein, wie Sie sind. Ich begleite aufmerksam, bleibe im Hintergrund und fotografiere nur das, was sich natürlich zeigt.
Sandra Schöttl
Hier sehen Sie, wie sich bei einer Perspektiv-Wanderung der Blick langsam verändern kann. Schieben Sie den Regler hin und her. Der Ort bleibt derselbe, doch der Blick verändert sich.
Wandel beginnt…
… wenn wir uns trauen, den Blick zu wenden.
Lernen Sie auch meine Impulskarten kennen:
Bei einer Perspektiv-Wanderung begleiten Impulskarten den Weg. Das Kartenset umfasst 23 Karten und lädt dazu ein, innezuhalten, bewusster wahrzunehmen und den eigenen Blick langsam zu verändern.
Blog – Ein Blick in meine Arbeit
Im Blog zeige ich Gedanken, Fotografien und Einblicke in meine Arbeit. Hier wird sichtbar, wie Aussicht im Wandel in der Praxis klingt, aussieht und wirkt.
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Aus meinem Blog
Was ist Aussicht im Wandel?
Was ist Aussicht im Wandel? Aussicht im Wandel ist ein fotografisches Angebot für Menschen, die sich mit Abschied, Erinnerung, Verlust, Veränderung oder Neubeginn auseinandersetzen. Im Mittelpunkt steht die Fotografie. Sie macht Verbindung sichtbar: zwischen Menschen,...
Fragen, die mir oft gestellt werden
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu meiner Arbeit und meiner Haltung.
1. Was macht Aussicht im Wandel besonders?
Aussicht im Wandel verbindet, was sonst selten zusammenkommt: stille Naturfotografie, achtsame Begleitung und den Blick einer Bestattungsfachkraft und Wildnis- und Naturpädagogin. Ich begleite Menschen in Momenten des Abschieds, der Erinnerung und des Neubeginns, ruhig, klar und ohne Druck. Die Fotografie ist dabei kein Zusatz, sondern ein fester Teil der Begleitung. Sie macht sichtbar, was Worte allein nicht immer fassen.
2. Wie passt Fotografie zu Abschied und Trauer? Ist das nicht pietätlos?
Viele fragen sich das. Fotografie bei einem Abschied fühlt sich für manche zunächst fremd an. Aber die Erfahrung zeigt: Eine ruhige, unaufdringliche Kamera stört nicht, sie bewahrt. Sie hält fest, was im Moment oft nicht wahrgenommen werden kann: Nähe, Gesten und stille Verbindung. Was sie festhält, bleibt – auch dann, wenn die Erinnerung verblasst. So entstehen Bilder, die später Halt geben können.
3. Für wen ist Aussicht im Wandel gedacht?
Aussicht im Wandel ist für Menschen, die einem Abschied begegnen, eine Erinnerung bewahren oder einen neuen Blick auf ihr Leben finden möchten. Das kann nach dem Tod eines geliebten Menschen sein, nach einem Tierabschied, in einer Zeit des Umbruchs oder einfach dann, wenn etwas innerlich neu sortiert werden soll. Ich begleite Einzelpersonen, Familien, Schulen, Hospize, Vereine und Einrichtungen. Jede Situation ist anders, und genau das ist der Ausgangspunkt.
4. Warum heißt dein Projekt Aussicht im Wandel?
Der Name entstand aus der Erfahrung, dass sich in schwierigen Momenten oft eine neue Sichtweise zeigt, wenn man bereit ist hinzuschauen. Aussicht steht für genau diesen Moment: Wer den Berg nicht scheut und den Weg geht, entdeckt oben eine neue Perspektive. Wandel steht dafür, dass nichts bleibt wie es ist, und dass darin eine Chance liegt. Das Logo erzählt dieselbe Geschichte: Der Berg, die Wurzeln und der Kreis als fotografisches Objektiv verbinden alles, was meine Arbeit ausmacht.
5. Was ist dein Ziel mit dieser Arbeit?
Mein Ziel ist, dass Tod und Trauer wieder besprechbar werden – ruhig, würdig und ohne Tabu. Nicht als Ausnahme, sondern als Teil des Lebens, der uns alle betrifft. Jede Geburt wird gefeiert, jede Hochzeit gewürdigt. Aber wenn jemand geht, weichen wir aus. Der Tod wird zur Last, das Grab bleibt unbesucht, die Erinnerung verblasst. Dabei geht es nicht darum, den Schmerz festzuhalten, sondern die Liebe weiterzutragen und den Menschen zu würdigen, der gegangen ist.
In manchen Kulturen und Familien hat der Tod sichtbarer einen Platz im Alltag. Dort wird häufiger über Verstorbene gesprochen, es gibt Rituale, Bilder und gemeinsame Erinnerung. Genau diese Offenheit fehlt uns oft. Ich möchte dazu beitragen, dass Menschen wieder leichter über Tod, Abschied und Erinnerung sprechen können, ohne Angst vor falschen Worten.
6. Ist Aussicht im Wandel eine Therapie oder ein Coaching-Angebot?
Nein, und das ist bewusst so. Ich arbeite weder therapeutisch noch als Coach. Ich gebe nichts vor und überzeuge niemanden von etwas. Was entsteht, kommt vom Menschen selbst. Ich stelle Fragen, schaffe einen ruhigen Rahmen und halte ihn. Fotografie, Natur und Erinnerungsarbeit geben dabei Struktur und Halt. Die Antworten kommen von innen, im eigenen Tempo und ohne Druck. Wer therapeutische Unterstützung braucht, dem empfehle ich sie ausdrücklich. Beides kann gut nebeneinander stehen.

